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Im
jüngsten Gaza-Krieg kamen erneut Dutzende Israelis und Tausende Palästinenser
ums Leben. Unzählige wurden verstümmelt, ganze Stadtteile in Gaza wurden
zerstört.
Die
Medien rückten in erster Linie Israel ins Rampenlicht. Manche warfen der
Regierung Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Von den Widersprüchen und den Ideologien,
die die palästinensische Gesellschaft prägen, erfuhren wir hingegen wenig.
So
wurde nur selten über den islamischen Antisemitismus, der die Charta der Hamas
prägt, gesprochen. Dass die Hamas Ende August mehr als 20 Palästinenser in
aller Öffentlichkeit hinrichtete, war schnell vergessen; dass sie zwischen 1987
und 1994 mehr als 1.000 Palästinenser exekutierte, weil diese angeblich mit
Israel zusammenarbeiteten, war nur englischsprachigen Medien zu entnehmen. Die
Frage, warum die Hamas Siegerparaden inszeniert, wo ihre Raketen doch vor allem
den Palästinensern Not, Elend und Tod brachten, blieb unbeantwortet.
Der
Referent spricht über die Weltsicht der Hamas und über die Widersprüche im palästinensischen
Lager. Er beleuchtet vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation Israels und die Folgen des jüngsten Gaza-Kriegs.